Eigene Aufnahme, Objekt in Vorarlberg
Betonsteine, links der Ausgangszustand, rechts gereinigt
Derselbe Boden, dieselben Steine, eine Aufnahme. Links der Bewuchs im Ausgangszustand, rechts die gereinigte Hälfte.
- Betonstein
- Bewuchs
- Hochdruck
Für Firmen, Hausgemeinschaften, Gemeinden und Privatpersonen
Hochdruck reinigt schnell und gründlich, aber nicht jeder Belag verträgt ihn. Bei manchen Untergründen raten wir bewusst davon ab, weil zu viel Druck die Oberfläche mehr schädigt, als er ihr nützt. Das entscheiden wir vor Ort, an der Fläche selbst.
Was wir tun
Wir sehen uns Ihre Fläche vor Ort an und bestimmen, wie belastbar der Untergrund ist: Terrassenplatten, Pflaster, Sichtbeton, Klinker oder ein empfindlicherer Belag mit alten Fugen. Diese Unterschiede entscheiden über die Reinigungsmethode. Verträgt Ihr Untergrund Hochdruck, legen wir Druck und Düse danach fest, nicht vorher.
Bei robusten Terrassenplatten, Sichtbeton, Pflaster oder Klinker ist kontrollierter Hochdruck in der Regel die richtige Wahl. Bei Vollwärmeschutz-Fassaden dagegen ist Hochdruck die falsche Wahl, dort verträgt der Putz den Druck nicht, wie auf der Seite Fassadenreinigung beschrieben.
Ist Ihre Fläche bemoost oder bewachsen, ist Hochdruck allein ebenfalls oft nicht die richtige Wahl. In solchen Fällen empfehlen wir häufig das schonende Verfahren ohne Druck, beschrieben auf der Seite Moos- und Algenentfernung mit Langzeitschutz, bei dem die Fläche nicht abgespült wird.
Das Risiko
Hochdruck ist nicht für jede Oberfläche geeignet. Auf Vollwärmeschutz-Fassaden zerstört er den Putz, wie unter Fassadenreinigung beschrieben. Auf weichem Naturstein oder bei alten Fugen kann zu hoher Druck Fugenmaterial herausspülen oder die Oberfläche aufrauen.
Wer mit zu viel Druck arbeitet, raut die Oberfläche auf. Das ist kein rein optisches Problem: Eine aufgeraute Fläche nimmt neuen Schmutz leichter auf und bietet Moos und Algen mehr Angriffsfläche.
Deshalb setzen wir Hochdruck gezielt dort ein, wo der Untergrund ihn verträgt, etwa bei robusten Terrassenplatten, Beton, Pflaster oder Klinker. Bei empfindlicheren Flächen wählen wir bewusst ein Niederdruckverfahren, auch wenn das bedeutet, dass wir Ihnen von Hochdruck abraten.
Der Mythos, dass Hochdruck die Oberfläche eines Belags beschädigt und sie dadurch anfälliger für Schmutz macht, hält sich hartnäckig. Mit dem richtigen Druck gereinigt, wird ein Belag aber weit weniger strapaziert als durch die üblichen Umwelteinflüsse, etwa sauren Regen.
Untergründe
Ein Beispiel
Eigene Aufnahme, Objekt in Vorarlberg
Derselbe Boden, dieselben Steine, eine Aufnahme. Links der Bewuchs im Ausgangszustand, rechts die gereinigte Hälfte.
Ablauf
Wir schätzen die Belastbarkeit der Fläche ein, vor Ort oder anhand Ihrer Fotos.
Sie erhalten ein Angebot, in dem das gewählte Verfahren benannt ist.
Wir reinigen die Fläche mit dem Druck, den der Untergrund verträgt.
Bei Bedarf besprechen wir eine gesonderte Nachbehandlung der Fugen.
Sie prüfen das Ergebnis mit uns.
Bewertungen
★★★★★
Sehr zuverlässig, höflich, hands on und versteht sein Handwerk. [...] Ein sehr geschickter und erfahrener Unternehmer der das Eigentum der Kunden auch schätzt.
Saskia T. Local Guide, Google-Bewertung
★★★★★
Großartiger Service und sehr Kompetentes Team!
Berni Plex Local Guide, Google-Bewertung
Fragen vor der Anfrage
Das hängt vom Belag und von den Fugen ab. Robuste Terrassenbeläge wie Sichtbeton, Klinker oder festes Pflaster vertragen kontrollierten Hochdruck. Bei weichem Naturstein oder alten, lockeren Fugen wählen wir bewusst ein Niederdruckverfahren, weil zu hoher Druck Fugenmaterial herausspülen oder die Oberfläche aufrauen kann. Welcher Fall bei Ihnen vorliegt, klären wir bei der Besichtigung.
Bei richtig gewähltem Druck nicht. Wir schätzen die Belastbarkeit der Fugen vorab ein und passen Druck und Düse entsprechend an. Zeigt sich bei der Besichtigung, dass die Fugen bereits porös oder lose sind, besprechen wir eine gesonderte Fugennachbehandlung, statt mit voller Kraft darüberzugehen.
Preise kalkulieren wir individuell nach Objekt. Der Aufwand hängt von Fläche, Belag, Verschmutzungsgrad und Zugänglichkeit ab, und ein Quadratmeterpreis, der für jede Fläche gilt, gibt es nicht. Nach Sichtung stellen wir Ihnen ein individuelles Angebot. Am schnellsten geht das mit Fotos vom Objekt.
Die Wiederverschmutzung hängt größtenteils von der Umgebung ab. Flächen unter Bäumen, neben Sträuchern, Wäldern und Hauptstraßen sowie nordseitige Lagen sind anfälliger für erneute Verschmutzung.
Angebot